„Die Ereignisse machen betroffen“

LH Hermann Schützenhöfer

Krieg in der Ukraine, die Corona-Pandemie, explodierende Energiepreise, Inflationsraten, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat – die Politik steht seit zwei Jahren vor enormen Herausforderungen. Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer machen die Ereignisse betroffen.

„Viele Frauen und Kinder aus der Ukraine sind auch in die Steiermark geflohen. Anfang April waren es schon mehr als 5.000 Vertriebene, die in unserem Bundesland Zuflucht gefunden haben“, schildert Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Situation. Die meisten Flüchtlinge, nämlich fast 40 Prozent, seien in Graz untergekommen, die zweitmeisten mit rund 11 Prozent in Graz-Umgebung. „Aber es gibt natürlich Ukraine-Flüchtlinge in allen steirischen Bezirken.“ Ein großer Anteil der erwachsenen Ukrainer, die in Österreich Schutz suchen, sei gut qualifiziert. „Sie wollen auch möglichst schnell arbeiten. Wir möchten rasche Verfahren zur Anerkennung von Zeugnissen und Ausbildungen“, versichert der Landeshauptmann. „Es gibt auch schon zahlreiche Unternehmen, die sich aktiv um die Vertriebenen bemühen.“ Schützenhöfer möchte die Entwicklung rund um den russischen Einmarsch in der Ukraine zum Anlass nehmen, unabhängiger von Erdgasimporten zu werden. „Kurzfristig ist das natürlich schwierig. Aber um mittel- und langfristig unabhängiger zu werden, müssen wir verstärkt alternative Energiequellen erschließen. Der weitere Ausbau der Wasserkraft ist dabei eine zentrale Säule.“ Ein Beispiel sei der Bau des Murkraftwerks in Gratkorn.

Mit diesem könne ab 2024 der Strombedarf von rund 15.000 Haushalten gedeckt werden. „Mit der Strommenge könnten aber auch 30.000 Elektroautos jeweils 10.000 Kilometer weit fahren“, freut sich der Landeshauptmann. Entscheidend für die Umstellung auf erneuerbare Energien sei eine Beschleunigung der Verfahren. „Die Umweltverträglichkeitsprüfungen müssen schneller abgewickelt werden“, ist Schützenhöfer überzeugt. Nur so könnten die notwendigen Anlagen für die Erzeugung alternativer Energie rechtzeitig errichtet werden. Corona ist weiterhin ein Thema, auch wenn die wärmere Jahreszeit beginnt und Omikron viel mildere Verläufe mit sich bringt als andere Covid-19-Varianten. „Wir müssen heute die notwendigen Maßnahmen setzen, um gut gerüstet in den Herbst zu starten. Wir alle wissen heute noch nicht, wie sich die Corona-Situation in Zukunft entwickeln wird und welche weiteren Virusvarianten auf uns zukommen werden. Sicher ist jedoch, dass die Impfung wirkt und wir wachsam bleiben müssen. Schließungen will niemand – diese können immer nur das letzte Mittel sein.“ Persönlich, so der LH, hätten Pandemie, der Krieg in der Ukraine, aber auch die Wetterkatastrophen der vergangenen Jahre, ihm viel abverlangt: „Ich gebe zu, dass mir diese Ereignisse nahe gehen und mir zum Teil nach wie vor in den Knochen sitzen. Umso wichtiger ist es mir, dass ich Verantwortung für die Steirer übernehmen darf und das Land mitgestalten kann.“ Als Landeshauptmann sei er vielfach vor großen Herausforderungen gestanden. „Drei Tage nach meiner Angelobung war die Amokfahrt in Graz. Im selben Jahr hatten wir die große Flüchtlingskrise. Später kam die Pandemie und jetzt Omikron. „Das alles waren nicht zu unterschätzende Belastungsproben. Aber es gibt auch Positives, wie zum Beispiel der beginnende Wirtschaftsaufschwung. Das gibt mir Hoffnung.“ Vor diesem Hintergrund sei auch die Initiative Österreich 22 zu sehen. Diese wurde von Schützenhöfer in seiner Funktion als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz ins Leben gerufen. Die besten Köpfe Österreichs sind dabei eingeladen, Ideen für die Zukunft des Landes zu entwickeln. „Als steirischer Vordenkprozess soll Österreich 22 vor allem auch dazu dienen, ein Bild der zukünftigen Entwicklung unserer Republik zu schaffen. Möglichst viele der im Zuge der Ideenplattform entwickelten großartigen Impulse sollen Realität werden.“ In einer kürzlich erschienen Biografie, die 50 Jahre Hermann Schützenhöfer in der Politik beschreibt, wird auch die Frage angesprochen, ob für ihn Politik Berufung oder Beruf sei. „Beides“, schmunzelt der Landeshauptmann. Spitzenpolitik ist ein Job, in dem man zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten im Einsatz ist, man weiß nie, wann man nach Hause kommen wird. Hermann Schützenhöfer hat in 50 Jahren Politik gelernt, damit umzugehen: „Man muss die Zeit, in der man privat sein kann, nutzen. Und man braucht eine Frau, die Verständnis für das hat, was man tut und die einem manchmal auch ganz unverblümt ihre Meinung sagt. Auch wenn die dann nicht mit meiner übereinstimmt.“ Nicht verzichten möchte Schützenhöfer auf einige Dinge: „Die Familie, gute Gespräche, gute Freunde und ein Schluckerl Wein.“ Aus der Fassung bringt ihn nicht viel, aber „extreme Lügen, bei denen man sofort weiß, das ist die reine Unwahrheit. Das bringt mich zur Weißglut.“ Für seine Enkelkinder findet der Landeshauptmann „leider zu wenig Zeit“. Aber das werde sich in seiner Pension bessern. Nachsatz: „Wann immer die stattfindet.“ Er müsse immer an seine Enkerln denken, wenn er Bilder von Kindern sehe, die im Ukraine-Krieg leiden. „Da bekomme ich nasse Augen“, gesteht der Landeshauptmann ganz ehrlich. „Ich denke mir dann, was können die einen dafür, dass es ihnen so schlecht geht, und was können die anderen dafür, dass es ihnen so gut geht. Kinderaugen lügen nicht, sie verzerren nicht, in ihnen sieht man das Leben, das wir schützen müssen.“ Gute Kleidung ist dem Landeshauptmann wichtig. „Meine ist vielleicht nicht ganz zeitgemäß, aber immer korrekt. Ich trage ausschließlich Blau und Grau. Nur bei Krawatten bin ich leider ein unheilbarer Liebhaber. Ich besitze unzählige, die nirgendwo dazu passen. Das hängt damit zusammen, dass ich mir als Lehrling lange keine Krawatte leisten konnte, deshalb liebe ich sie. Bei manchen Veranstaltungen bin ich mittlerweile der Einzige, der sich eine umgebunden hat. Es gibt nur ein Kleidungsstück, zu dem ich keine Krawatte trage – das ist der Pyjama.“ An die Rolle als Beifahrer im Dienstwagen hat sich der LH inzwischen gewöhnt. „Am Anfang habe ich Schweißbäder ausgestanden. Inzwischen ist es umgekehrt. Wenn ich privat selber am Steuer sitze, ist es eher meine Familie, die ins Schwitzen kommt“, lächelt der Politiker.

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„Ich bin aus Liebe zur Stadt in Graz geblieben“

Ing. Gernot Katzenberger

Seit zwei Jahren leitet der gebürtige Kärntner Gernot Katzenberger die Geschäfte der WEGRAZ.

Die WEGRAZ ist ein kompetenter Partner in Sachen Entwicklung und Realisierung von Immobilienprojekten und umfasst das gesamte Spektrum – vom Grundstücksankauf über die Planung und Bauausführung bis hin zum Verkauf. Neben laufenden Projektrealisierungen in Graz und Graz-Umgebung ergänzen Wohn-, Büro-, Handels- und Sonderimmobilien wie Industriezentren oder Freizeit- und Hotelimmobilien in der gesamten Steiermark, in Kärnten, Wien und Linz, aber auch über die Landesgrenzen hinaus das WEGRAZ-Portfolio.

Aufgewachsen ist Gernot Katzenberger in Klein St. Paul. Nach der HTL kam er nach Graz, um Jus zu studieren. „Ich bin der Liebe wegen geblieben“, erinnert sich Katzenberger. „Der Liebe zu Graz. Obwohl zweitgrößte Stadt Österreichs ist Graz doch keine Großstadt, hat aber alles, was ein Leben für mich lebenswert macht. Das mediterrane Flair, die unterschiedlichen kulturellen Besonderheiten, die vielfältigen Naherholungsgebiete und seine zentrale Lage machen Graz für mich zu etwas Besonderem.“ Mittlerweile lebt der WEGRAZ-Geschäftsführer länger in der steirischen Landeshauptstadt, als er in Kärnten war. Während seines Studiums war der familienfreundliche und modeaffine WEGRAZ-Geschäftsführer in vielen diversen Berufsfeldern tätig und bekam so informative Einblicke in verschiedene Branchen. Diese über Jahre hinweg gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse in den unterschiedlichsten Bereichen haben sein logisch analytisches Denken geprägt und kommen ihm in seiner jetzigen Geschäftsführerposition zugute. Zu seinen Hobbys zählen unter anderem Handball, Golf und Eishockey. Allen voran gilt seine Leidenschaft dem Eishockey. Seinerzeit absolvierte Katzenberger ein Trainee-Programm in der Sportabteilung des Landes Steiermark. „Auch heute spiele ich noch gerne, wenn es die Zeit zulässt.“ Nach der Sportabteilung arbeitete er zwei Jahre lang in der Bauabteilung des Bezirkes Leibnitz. Dann kam der Wechsel in die politischen Büros von Familien- und Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann und Michael Schickhofer.

Ab 2013 sammelte er Erfahrungen im gemeinnützigen Wohnbau bei der BWS-Gruppe und schaffte es schließlich Anfang 2020 an die Spitze der WEGRAZ. Zur WEGRAZ kam Katzenberger über die Ausschreibung eines Headhunters. „Ich habe mich beworben und konnte mich meinen Mitbewerbern gegenüber erfolgreich durchsetzen“, erzählt der Geschäftsführer. Sein Verantwortungsbereich dehnte sich mit der Zeit auch auf die Hausverwaltung Seria und die Immobilienvermittler Wohnreich aus. Heute führt er ein stolzes Team von 35 Personen an und deckt mit den drei Unternehmen, der sogenannten WEGRAZ-Gruppe, alle Bereiche zum Thema Immobilien ab. Gemeinsam mit dem WEGRAZ-Gründer Dr. Reinhard Hohenberg (dzt. Vorsitzender des Aufsichtsrates) und einem kompetenten Team an seiner Seite hat es sich Gernot Katzenberger zur Aufgabe gemacht, Komplettlösungen für Immobilien anzubieten, die die Bedürfnisse aller Beteiligten - Käufer, Mieter und Anleger - nicht nur erfüllen, sondern übertreffen!

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Staffelübergabe in der Bank Burgenland Filiale Graz

Seit Dezember letzten Jahres ist Klaus Kranner als neuer Landesdirektor für die Steiermark der HYPO-BANK BURGENLAND AG tätig und betreut am Standort in der Grazer Jungferngasse gemeinsam mit seinem Team rund 2.300 Kunden.

Der gebürtige Obersteirer ist ein echter Branchenkenner und arbeitet bereits seit 35 Jahren im Bankgeschäft, das er von der Pike auf gelernt hat. Mit 19 startete er seine berufliche Karriere bei der HYPO Steiermark, wo er erste Erfahrungen im Bankwesen und in der Kundenbetreuung sammeln konnte. Danach folgte eine Zwischenstation bei der Stadtsparkasse Murau, wo Klaus Kranner fünf Jahre als Filialleiter tätig war, ehe er erneut bei der HYPO Steiermark durchstartete. Dort war er zunächst als Filialleiter am Standort LKH Graz sowie in der Plüddemanngasse beauftragt, bevor er die Leitung des Bereichs Ärzte und Freie Berufe in der Zentrale Radetzkystraße übernahm. Diese Position hatte der 55-Jährige die letzten zehn Jahre erfolgreich inne, bevor er sich Ende 2021 dazu entschied, die Funktion des Landesdirektors der Bank Burgenland in der Steiermark als neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

Sein Vorgänger Manfred Huber hat ihm einen hervorragend eingespielten Filialbetrieb übergeben, berichtet Klaus Kranner: „Er hat die Bank Burgenland in der Steiermark auf jenes hohe Niveau gebracht, auf dem sie sich jetzt befindet. Ich freue mich gemeinsam mit meinem Team, auf den bisherigen Erfolgen aufzubauen und die Bank weiterzuentwickeln. Die Mitarbeiter am Standort Graz sind hochmotiviert und engagiert – so bereitet das Arbeiten viel Freude.“

Die Bank Burgenland legt - als Spitzeninstitut der GRAWE Bankengruppe - größten Wert auf die persönliche Beziehung zwischen ihren Kunden und Betreuern. Besonders groß geschrieben werden dabei die kompetente und individuelle Kundenberatung vor Ort.

Dies ist auch Klaus Kranner eine Herzensangelegenheit: „Wir möchten für unsere Kunden maßgeschneiderte Gesamtpakete schnüren, um auf ihre jeweiligen Bedürfnisse vollumfassend einzugehen. Außerdem wollen wir als verlässlicher Partner bei allen Finanzfragen den Erfolgsweg unserer Kunden begleiten.“  Die zum Teil schon jahrelang bestehenden Geschäftsbeziehungen sind für den gebürtigen Obersteirer Ausdruck des hohen gegenseitigen Vertrauens, aus dem die Bank Burgenland ihre Kraft schöpft.

Entgegen dem schon länger anhaltenden Branchentrend, Filialen zu verkleinern, zusammenzulegen oder gänzlich zu schließen, geht man in der Jungferngasse andere Wege: Attribute wie Kontinuität, Flexibilität und Wertschätzung in der Beratung stehen im Fokus. „Wir nehmen uns Zeit für unsere Kunden, stellen Fragen, hören zu, unterstützen sie und freuen uns mit ihnen, wenn sich Erfolge einstellen“, so Kranner.

Den zentralen Standort der Bank Burgenland in der Grazer Innenstadt sieht der neue Landesdirektor sehr positiv. Die vor kurzem eingerichtete moderne Selbstbedienungszone in der Filiale - gestaltet wie eine Lounge – soll dazu beitragen, dass sich die Kunden wohlfühlen und in einer angenehmen Atmosphäre ihren Bankgeschäften nachgehen können.

„Wir möchten dabei mehr als eine Bank sein und zusätzlich eine Institution in der Grazer Innenstadt werden, wo man sich gerne trifft und austauscht,“ sagt Klaus Kranner. Dazu bietet sich die zentral gelegene Jungferngasse bestens an. Die Bankräumlichkeiten befinden sich direkt neben dem Hauptgebäude der Grazer Wechselseitigen Versicherung, welche seit 2006 als 100%ige Eigentümerin der Bank Burgenland fungiert.  

Das gesamte Team der Stadtfiliale Graz wird auch zukünftig die regionale Wirtschaft sowie Privat- und Firmenkunden als Allfinanzanbieter umfassend mit Bank- und Versicherungsdienstleistungen bestens versorgen. „Dafür steht die Bank Burgenland in Graz seit 14 Jahren, und das ist weiterhin unser Anspruch,“ resümiert Klaus Kranner.

Privat ist der 55-Jährige sportlich unterwegs, wie er selbst sagt. „Ich habe mich mein ganzes Leben lang sportlich betätigt, bin mit drei Jahren zum ersten Mal auf Skiern gestanden und habe mit 15 Jahren begonnen, Tennis zu spielen.“ Auch mit dem Rennrad trifft man den neuen Landesdirektor auf den steirischen Straßen. Abseits des Sports genießt Klaus Kranner gerne Zeit im Kreise seiner Familie und Freunde, die er mit seinen Grillkünsten verwöhnt.

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„Wir haben verlernt, mit Krisen umzugehen“

KR Mag. Jochen Pildner-Steinburg

Der langjährige Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark, KR Mag. Jochen Pildner-Steinburg, war immer für klare Worte und Offenheit bekannt. Trotzdem ist er überzeugt, dass nicht jeder zu jedem Thema etwas sagen muss – insbesondere, was die aktuellen Krisen angeht. „Meine Generation ist mit Krisen aufgewachsen.

Ich erinnere mich noch genau an das Jahr 1972. Da hatte ich gerade mein BWL-Studium abgeschlossen und im Unternehmen meines Vaters, der GAW, zu arbeiten begonnen. Die Rahmenbedingungen sind für viele Menschen heute gar nicht mehr vorstellbar“, führt der 75 Jahre alte Jochen Pildner-Steinburg aus. Die Inflation sei bei neun Prozent im Jahr gelegen, für einen Kredit habe man 16 Prozent Zinsen bezahlt. Der Dollar sei gerade von 23 auf 11 Schilling abgestürzt und die Freihandelsorganisation EFTA, der auch Österreich angehörte, habe Verträge mit der EWG abgeschlossen, die neue Konkurrenz gebracht habe. „Dann kam noch die Ölkrise, und Energie verteuerte sich immens. Autobesitzer durften ihr Fahrzeug an einem Tag in der Woche nicht benutzen, eine ganze Reihe von Energiesparmaßnahmen wurde eingeführt. Und trotz all dieser vermeintlichen Katastrophen ging es mit der Wirtschaft und ganz Österreich unaufhaltsam aufwärts.“ Heute werde, so Pildner- Steinburg, eine regelrechte Panik geschürt. „Das liegt auch daran, dass die heutige Generation keinerlei Erfahrung mit Krisen hat. Sie haben ja keine wirklichen erlebt.“ Dennoch ist der Industrielle sicher, dass die junge Generation lernen wird, mit der Krise umzugehen. „Wie jede Generation vor ihr auch. Wir Alten dürfen nicht den Fehler machen, unsere Befindlichkeiten zu lautstark mitzuteilen und zu erklären, früher ist alles besser gewesen. Denn das stimmt einfach nicht.“ Störend ist für Pildner-Steinburg, dass jeder meine, etwas zu allen Themen sagen zu müssen. „Das ist auch die Schuld der Medien, die dafür eine Bühne bieten“, ist er überzeugt. Er habe noch gelernt, dass man auch den Mund halten könne, wenn man von einer Sache nichts verstehe. Verschlimmert werde das noch durch die zunehmende Beschränkung der Medien auf griffige Überschriften. „Wenn man die Geschichte dann genau liest, kommt man drauf, dass der reißerische Titel gar nicht stimmt. Aber wer liest heute schon noch die Zeitung so intensiv? Die Welt lebt von Schlagzeilen – und die müssen noch dazu möglichst negativ sein. Im Grunde ist das traurig.“ Zu seiner massiven Kritik am ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz sagt der Industrielle, dieser habe sich im Laufe seiner Kanzlerschaft stark verändert. „Als er Staatssekretär war, hat er auch mit mir über verschiedene Themen gesprochen. Er hat zugehört und öfter erklärt, dass er natürlich nicht alles wisse und deshalb lernen wolle, über die Wirtschaft und über die Industrie. Diese Einstellung hat mir Respekt abgenötigt. Aber dann ist er irgendwann falsch abgebogen. Er hat zunehmend auf sein unmittelbares Umfeld gehört, sich von seinen Beratern verführen lassen - und das hat ihn politisch umgebracht.“ Generell ist Pildner-Steinburg dafür, auch unangenehme Dinge offen auszusprechen. „Wenn ich gewisse Entwicklungen heraufdämmern sehe und andere nicht davor warne, dann bringt das ja nichts. Man kann nicht sagen: Ich bringe mich in Sicherheit und alle anderen sollen dumm sterben.“ Sicher könne man mit solchen Warnrufen einen Krieg in der Ukraine nicht verhindern. „Aber viele andere negative Tendenzen in der Steiermark wären so rechtzeitig zu bremsen gewesen. Gute Politiker müssen daher Dinge voraussehen und gegensteuern.“ Schon 2016 hat Pildner-Steinburg die Geschäftsführung des international tätigen Maschinen- und Anlagenbauers GAW Guppe in jüngere Hände gelegt. Heute wird das Unternehmen mit seinen 700 Mitarbeitern von Schwiegersohn Robert in oberster Verantwortung geführt. Er selbst ist gemeinsam mit seinem Bruder Jörg aber Vorsitzender der Geschäftsführung der GAW Holding, die sich um neue Zukäufe der GAW kümmert und immer nach Synergien sucht. „Das beschäftigt mich doch einige Stunden am Tag, auch wenn ich mir heute den Luxus leiste, erst gegen 10 Uhr ins Büro zu kommen“, schmunzelt der Industrielle. Daneben sitzt Pildner-Steinburg in einigen Aufsichtsräten, gehört dem Universitätsrat der Technischen Universität Graz an, ist Präsident des Grazer Eishockey-Klubs 99ers und Präsident der österreichischen Eishockey-Liga. In der Industriellenvereinigung Steiermark hat er die Ehrenpräsidentschaft inne, seine Tochter Nina ist dort Vizepräsidentin. Außerdem ist der Industrielle Vorsitzender des Verbands für Standort und Gesellschaft, der unter anderem den Grazer Science Garden sponsert. Besonders am Herzen liegt Pildner-Steinburg das Denkwerk Steiermark, wo er ebenfalls den Vorsitz führt. Das Denkwerk wurde vor drei Jahren von ihm und Altlandeshauptmann Franz Voves ins Leben gerufen und geht der Frage nach, was es für eine lebenswerte Zukunft im Land braucht. Rund zwei Dutzend Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft überlegen und diskutieren im Denkwerk relevante Fragen zur Zukunft. Was den Standort Steiermark angeht, sieht Jochen Pildner-Steinburg einigen Nachholbedarf. „Wir haben das Problem, dass wir zukünftige Entwicklungen nicht abbilden, uns nicht darauf vorbereiten“, kritisiert er. „Es fehlt an einer flächendeckenden Ausstattung mit Breitband-Internet genauso wie an ordentlich ausgebauten Verkehrswegen. Da liegt im Bereich Straße vieles noch genauso im Argen wie bei der Schiene. Und auch im Flugverkehr gibt es zu wenige Verbindungen von und nach Graz. Dazu kommen Schwächen in der Energieversorgung. Wir sind allgemein bei der Infrastruktur hinten, es wurde jahrzehntelang zu wenig Geld dafür in die Hand genommen.“ Darum würde Pildner Steinburg - hätte er einen Wunsch frei – „mehr Politiker wollen, denen das Land wirklich am Herzen liegt“. Für die Steiermark würde er sich wünschen, „dass das Land sich auf seine Stärken besinnt und eine zukunftsweisende Entwicklung nimmt“. Und im privaten Bereich wäre sein Wunsch, dass „die Familie und ich weitgehend gesund bleiben“. Um letzteres zu erreichen und seine Rückenprobleme, an denen er schon lange leidet, zu lindern, trainiert Pildner viel auf einem Ergometer. Auch eine Rudermaschine hat er sich zugelegt, die er eifrig nutzt. „Physiotherapie steht daneben auch noch auf meinem persönlichen Gesundheitsprogramm“, erzählt er. Für die geistige Entspannung möchte der Industrielle seinen wöchentlichen Stammtisch mit Freunden nicht missen. Letztlich halte ihn aber die Arbeit fit: „Wenn man nichts Sinnvolles mehr tut, verblödet man“, ist er sicher. „Auch wenn ich manches heute ruhiger angehe, als noch vor ein paar Jahren.“ Für die Zukunft will der Unternehmer nicht allzu schwarz sehen, warnt aber vor den „Krisen, die heran dräuen“. So seien die globalen Lieferketten seit Beginn der Corona-Pandemie gestört, eine Besserung sei vorerst nicht in Sicht, und der Krieg in der Ukraine verschärft die Situation noch zusehend. „Da stehen ganze Industriewerke still, nur weil ein Bauteil aus China nicht rechtzeitig ankommt, der entsprechende Container in irgendeinem Hafen festhängt.“ Langfristig sei es besser, sich aus der Abhängigkeit von globalen Transporten zu befreien. Nachsatz: „Aber wie wir das System wieder aufdröseln, dafür hab auch ich kein Rezept.“ Bei der Inflation seien die EU und die Europäische Zentralbank gefordert. Eine Bekämpfung der durch den Ukraine-Krieg in die Höhe geschnellten Teuerungsrate werde aber viel Geduld brauchen. „Wir stehen zwar vor der Spitze der Inflation, danach wird sich die Kurve wieder etwas abflachen, aber die Teuerung wird noch massive Folgen haben“, befürchtet Pildner-Steinburg. Nicht zuletzt auch für die Unternehmen, wenn Rohstoffe nur um teures Geld oder überhaupt nicht zu haben sind und gleichzeitig die Liquidität fehle. „Familienunternehmen werden sich da noch leichter tun. Die können eine Zeitlang auf Expansion und Gewinne warten und sich in Verzicht üben. Aber große börsennotierte Aktiengesellschaften werden sich schwer tun.“

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Einmal wohnen wie ein Schlossherr

Apropos, ein Unternehmen von Daphne Skene bietet außergewöhnliches Urlauben im Schloss Freybühel zwischen Hengsberg und Lebring und im ehemaligen Kloster in St. Georgen a. d. Stiefing an.

„Wohnen mit Geschichte“ ist dabei das Motto der sympathischen Französin, die bereits seit 25 Jahren in der Steiermark lebt. „Nicht nur die Mauern, auch die Möbel erzählen ihre eigenen Geschichten.“ Acht bis neun Personen können im Schloss wohnen, das rund 500 Jahre alt ist und der belgischen Grafenfamilie d’Avernas gehört, die um 1800 in den österreichisch-en Adel einheiratete.

Das Freizeitangebot in der Umgebung ist vielfältig: Neben Golfen in Murstätten werden auch Touren mit E-Bikes organisiert. Natürlich fehlt es nicht an kulinarischen Möglichkeiten. „Wir haben eine ganze Reihe von sehr guten Restaurants und Haubenlokale in der Umgebung“, erzählt Daphne Skene. „Die Weinstraße, das Thermenland ist ebenfalls nur 30 Autominuten entfernt. Dazu kommen die beiden Kulturhauptstädte Graz und Maribor.“ Wer will, kann sich selbst versorgen. Gekocht wird dann in der großzügien Küche des Schlosses Freybühel.

Nicht nur im Schloss, auch in einem nahegelegenen ehemaligen Kloster in St. Georgen an der Stiefing stellt Daphne Skene eine außergewöhnliche Unterkunft zur Verfügung. Dort hat sie ein Loft zu einer 80 Quadratmeter großen Ferienwohnung umgebaut. „Im Wohnraum hat der bekannte Märchenerzähler Folke Tegetthoff viele Bücher geschrieben“, erzählt die Französin. Tegetthoff wohnt selbst einen Teil des Jahres in dem Kloster.

Eingerichtet ist die Wohnung im 1856 gegründeten Kloster mit einer Mischung aus modernen und alten Möbeln. „Es sind lauter Einzelstücke, die ich aus Frankreich geholt habe, keine exklusiven Antiquitäten, aber außergewöhnliche Möbel mit Charakter.“ Skene hat die Gestaltung der Wohnung selbst übernommen, angefangen vom Geschirr, Designerware die aus Portugal kommt. „Es sind die vielen kleinen Details, die das ganze ausmacht“, ist Daphne Skene überzeugt.

Fernseher befindet sich übrigens keiner in der Ferienwohnung. „Wer hierherkommt, soll sich entspannen. Für Unterhaltung am Kaminfeuer sorgt eine Musikbox. „Hier kann man Ruhe finden“, versichert die sympathische Unternehmerin.

Noch mehr Informationen und Buchungsmöglichkeiten findet man auf www.a-propos.at

 

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Die Planai ist eine Erfolgsgeschichte

Der Tourismusexperte Georg Bliem ist seit zehn Jahren Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen und hat das obersteirische Skigebiet mit seinem Team äußerst erfolgreich weiterentwickelt. So stieg der Umsatz in Bliems Zeit von 33 auf 52 Millionen Euro.

Am Anfang seiner Führungstätigkeit ist Georg Bliem noch zwischen Graz und Schladming gependelt. „Ich war für ein Jahr in einer Doppelfunktion unterwegs – einmal als Chef der Steiermark Tourismus-Gesellschaft, die zweite war Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen. 2013 haben wir dann in Schladming die Ski-WM ausgerichtet, mit Ende 2013 habe ich dann die Geschäftsleitung in Graz übergeben. Es sei eine harte Zeit gewesen. „Erst die herausfordernde Vorbereitung der Ski WM, dann das dauernde Pendeln nach Graz. Zwischendurch habe ich gar nicht gewusst, ob Tag oder Nacht ist“, erinnert sich der Touristiker.

Heuer feiert die Planai ihr 50-Jahr-Jubiläum, erzählt Bliem mit Freude. „Am 21. Dezember 1972 ist die allererste Gondel den Berg hinaufgeschwebt. Heute kann man sich Schladming ohne Planaibahn gar nicht mehr vorstellen.“ Groß gefeiert wird das Jubiläum im Mai oder Juni mit allen Mitarbeitern, Gönnern und Förderern.

430 Menschen arbeiten heute für die Planai-Hochwurzen-Bahnen, zu einem großen Teil in hoch qualifizierten Berufen: Als Elektriker, Zimmerer, Schlosser oder Mechaniker. „Wir sind auch einer der größten Lehrlingsausbilder in Österreich für den Beruf des Seilbahntechnikers“, erzählt Georg Bliem. Beinahe eine Drittel der Beschäftigten im Unternehmen sind Frauen.

Zwischen zehn und zwölf Millionen Euro investieren die Bahnen in einem Durchschnittsjahr. Besonders groß waren die Investitionen aber von 2015 bis 2020: Rund 84 Millionen Euro wurden für Pistenanlagen, Beschneiungssysteme sowie den Neubau der Planai-Hauptseilbahn und der Lärchkogel-8er-Sesselbahn ausgegeben. Das Unternehmen zählt heute zu den fünf größten in Österreich. „Die Planai-Unternehmensgruppe hat seit der Ski WM eine gewaltige Entwicklung durchlaufen. Das haben wir in der Dimension gar nicht erwartet.“

Das Kerngeschäft sind die Seilbahnen. „Wir haben de facto jedes Jahr eine neue Seilbahn gebaut. Wir haben 35 starke Anlagen – davon sechs Gondelbahnen, der Rest sind zumeist 6er- und 8er-Sesselbahnen.“

Ein wichtiges Teilsystem des Skigebiets ist die Beschneiung. „Wir fangen in der Regel Mitte November mit der Beschneiung an, sobald Temperatur und Luftfeuchtigkeit passen. Die Grundbeschneiung ist dann Anfang Dezember fertig“, schildert der Geschäftsführer. Dann folge die so genannte Nachbeschneiung, die bis Ende Jänner laufe. Das alles werde in einem eigenen entwickelten  Schneemanagement organisiert.

700 Beschneiungsgeräte sind im Einsatz. Dabei wird darauf geachtet, möglichst ressourcenschonend vorzugehen. Die beschneite Fläche beträgt ungefähr 250 Hektar. Zirka 2,5 Millionen Kubikmeter Schnee werden produziert. 27 Pistengeräte bringen die Pisten auf der Planai, Hochwurzen, Dachstein oder Galsterberg jeden Tag auf Vordermann. 400.000 Euro kostet ein Fahrzeug. „Das ist alles High-Tech, mit GPS und genauen elektronischen Pistenkarten, auf denen auch für jeden Quadratmeter die exakte Schneehöhe ablesbar ist. Ohne das würde sich heute gar kein Fahrer mehr über die Arbeit drübertrauen, auch ich nicht”, ist Bliem sicher.

Ein großes Thema bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen ist die Nachhaltigkeit. „Wir werden von Experten in Sachen Klimaschutz beraten, etwa was den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen, Direktantrieben bei den Seilbahnen oder alternativen Treibstoffen für unsere Pistengeräte angeht“, ist Bliem stolz. 35 konkrete Maßnahmen seien von den Experten zwischen Planai und Dachstein empfohlen worden, „die gehen wir jetzt an“. Man wolle in Sachen Nachhaltigkeit in Österreich eine Vorreiterrolle einnehmen.

Neben dem Skigeschäft sind die Planai-Hochwurzenbahnen einer der größten steirischen Busunternehmer. „Die wenigsten wissen das“, schmunzelt Georg Bliem. Allein 650 Transfers zum Flughafen Salzburg führen die Bahnen im Jahr durch. Die per Flugzeug anreisenden Gäste werden nicht nur in die Schladming-Dachstein Region gebracht, sondern in alle Skigebiete im Salzburger Land. „Wir führen weiters einen regen Linienbusbetrieb, bieten exclusive Busreisen an und sind mit unseren modernen Reisebussen von Kroatien bis zur Ostsee unterwegs.“ Rad- und Wanderreisen in Mitteleuropa sind weitere Schwerpunkte. Entstanden ist dieser Geschäftszweig aus einem kleinen Busunternehmen der Gemeinde Rohrmoos, das die Planai-Hochwurzen-Bahnen in den 1980er Jahren übernommen haben.

Die Schladminger sind auch zu 50 Prozent an GEO Reisen Schladming-Dachstein beteiligt. Seit 2014 ist auch der Wilde Berg in Mautern im Planai Verbund. 2021 konnten dort erstmalig 100.000 Gäste begrüßt werden. Weitere Geschäftszweige betreffen die Planai-Gastro u.a. mit dem bekannten Dachstein-Gletscherrestaurant, der Steinbockalm am Wilden Berg sowie weitere Beteiligungen im Sport- und Skibereich.

Insgesamt, so Bliem, „ist die Planai ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen“. Jedes Unternehmen in der Planai-Gruppe müsse sich aber rechnen. Die Wirtschaftlichkeit unseres Tuns ist oberstes Prinzip. Man brauche bei den Planai-Hochwurzenbahnen keine Förderungen, darüber sei der Mehrheitseigentümer Land Steiermark glücklich. „Es gibt für uns keinen Onkel Dagobert, weder in Graz noch in Wien“, versichert der Seilbahnmanager.

Im Tourismus müsse man immer neue Möglichkeiten bieten, ist der Planai Chef überzeugt. „Deshalb haben wir zum Beispiel im Zuge des Ausbau des Bikepark Schladming 2021 die Bike World im Planaistadion errichtet. 200 Leihräder stehen da zur Verfügung. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist das Hopsi-Land.

Das Skifahren habe sich schon vor Corona verändert, ist der Tourismusexperte sicher: „Heute fahren die Menschen zwei Stunden, kehren gemütlich ein und dann gehen sie noch einmal zwei Stunden auf die Piste. Die Leute genießen einfach die Natur mehr als früher, sie hetzen sich nicht mehr ab.“ Die Pandemie habe eine Entschleunigung gebracht. Das habe auch dazu geführt, dass es weniger schwere Unfälle auf den Skipisten gebe.

Die Neuentdeckung der Natur, speziell in den Bergen, habe auch dem Sommertourismus in der Region genutzt. „Heute kommen im Sommer doppelt so viele Gäste zu uns wie noch vor zehn Jahren. Dadurch können wir 300 unserer Mitarbeiter ganzjährig beschäftigen.“

Bliems Familie ist wie er im Tourismusgeschäft tätig. Seine Frau Waltraud betreibt mit Tochter Katharina das bekannte Bliem’s Familienhotel in Haus im Ennstal. 80 Betten hat der Betrieb, er wurde mehrmals als bestes Familienhotel der Steiermark und top 30 in Europa ausgezeichnet. „Ich bin stolz auf die beiden und das gesamte Hotelteam“, schwärmt Georg Bliem. „Der Erfolg des Hauses ist nicht mein Verdienst, ich war ja Zeit meines Lebens zwar im Tourismus, aber immer anderswo tätig.“

Seine Hobbys haben natürlich mit den Bergen zu tun. Skifahren steht ebenso auf dem Programm wie Skitouren im Winter oder Mountain-Biken und Bergtouren im Sommer. „In meinem Auto befinden sich immer Skischuhe oder Bergschuhe – je nach Saison. Denn man sollte als Tourist und Touristiker immer gut ausgestattet sein.”

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