Wir müssen endlich auch Fußgänger schützen!

Für mehr Rücksichtnahme auf und den besseren Schutz von Fußgängern machen sich VP-Stadtrat Kurt Hohensinner und die Clubobfrau des VP-Gemeinderatsklubs, Daniela Gmeinbauer, stark. Im Frühstückgespräch mit dem Journal Graz kritisieren die beiden, dass sich die Verkehrspolitik in Graz offenbar nur mehr für Radfahrer zuständig fühle.

Fußgängern gebühre im Straßenverkehr ein besonderer Schutz, denn sie gehören zur großen Gruppe der ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Es sei Faktum, dass sich das Konfliktpotenzial erhöhe, sobald sich Rad- und Fußverkehr eine Fläche teilen und eine größere Anzahl an Nutzern gleichzeitig aufeinandertreffe und unterschiedliche Nutzungsansprüche stellen. Das sei besonders im innerstädtischen Bereich der Stadt der Fall.

„Wir wollen, dass die Fußgängerzone ihren Namen auch wieder verdient. Man sieht, dass durch die Zunahme der Radfahrer und vor allem durch neue E-Fahrzeuge eine gemeinsame Nutzung von Straßen und Gassen in der engen Innenstadt einfach nicht mehr funktioniert. Wir dürfen nicht nur Fahrrädern mehr Raum geben, sondern haben die Verantwortung, auch die ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer zu schützen: nämlich die Fußgänger!“, stellen Kurt Hohensinner und Daniela Gmeinbauer unisono fest.

Konflikte - und im schlimmsten Fall Unfälle - entstehen vor allem dann, wenn auf gemeinsamen Geh- und Radwegen keine Rücksicht auf die Fußgeher genommen wird und die Geschwindigkeit sich nicht dem Fußverkehr anpasst. Die Entwicklung von Unfällen mit Fußgängern, die in Zusammenhang mit Radfahrern passiert sind, zeigt laut Statistik Austria eine Steigerung im Zeitraum von 2013 bis 2022 von 31 Prozent, so die beiden Politiker.

Zur objektiven Gefahr für Fußgänger kommt auch noch das subjektive Empfinden, durch die Radfahrer bedroht zu sein. Hohensinner: „Das hat wiederum zur Folge, dass Fußgänger im schlimmsten Fall die gemeinsamen Flächen meiden.“ „Wenn Radfahrer auf Fußgänger nicht genug Rücksicht nehmen, müssen eben Maßnahmen ergriffen wer- den, um den Fußgängern endlich wieder Sicherheit in der Stadt zu geben“, fordert Gmeinbauer.

Die Gefahrenpotenziale würden sich zusätzlich durch motorbetriebene E-Fahrzeuge verschärfen, die durch ihre meist überhöhte Ge- schwindigkeit nicht nur Fußgänger - und hier vor allem Kinder und ältere Personen – gefährden. Die E-Mopeds und E-Chopper sind mittlerweile auch zu einer erheblichen Gefahr für die Radfahrer selbst geworden, kritisieren die Stadtpolitiker.

Gmeinbauer betont: „Wir wollen die Radfahrer nicht vertreiben oder verdrängen, sondern die Fußgänger besser schützen. Die derzeitige Situation in der Schmiedgasse, Hans-Sachs-Gasse oder Stubenberggasse ist für alle Beteiligten untragbar. Es ist das Gebot der Stunde, den Fahrradverkehr vom Fußgängerverkehr zu trennen, um beide besser zu schützen!“

 Stadtrat Hohensinner und Clubobfrau Gmeinbauer fordern eine echte Fußgängerzone, in der auch Radfahren verboten ist: „Analog zum neu entstehenden Innenstadtring für den Radverkehr soll eine Zone für sicheres Zu-Fuß-Gehen in der Innenstadt entstehen. Dieser Fußgängerring muss Gassen, Wege und Plätze umfassen, die grundsätzlich für Fußgänger konzipiert sind und Familien mit Kleinkindern, beeinträchtigten Personen und Senioren ein unbeschwertes, freies und sicheres Gehen/Flanieren gewährleisten. Das sind vor allem die Schmiedgasse, Stubenberggasse, Hans-Sachs-Gasse, die Sporgasse, der Hauptplatz, Tummelplatz, Bischofsplatz und Färberplatz. Im Zuge der Errichtung und Neugestaltung diverser Radwege in der Innenstadt sollte man diese einmalige Chance nutzen und die genannten Gassen und Plätze zu echten Fußgängerzonen machen.“

Im Gemeinderat hat Daniela Gmeinbauer bereits einen Antrag eingebracht, der die zuständige Verkehrsreferentin Judith Schwentner auf- fordert, echte Fußgängerzonen, in denen Radverkehr analog zur Herrengasse nur in den Tagesrandzeiten erlaubt ist, umzusetzen. Der Vorstoß wurde von der Stadtkoalition aus KPÖ, SPÖ und Grünen abgelehnt. „Wir werden nicht müde werden, uns für mehr Schutz für die Fußgänger einzusetzen“, verspricht Hohensinner.

  • Aufrufe: 234

Zijad war Kontrolleur mit Verstand und viel Herz

Als Zeitungsherausgeber sind wir natürlich auf eine Verteilerfirma angewiesen, die unser Journal Graz pünktlich und korrekt an die Haushalte in Graz und Graz-Umgebung ausliefert. Und diese Verteilung muss auch kontrolliert werden. Hier und heute wollen wir über einen der besten Kontrolleure berichten: Zijad Kajtezovic, der nicht nur als Vertriebsassistent bei Hurtig & Flink, sondern auch als Mensch etwas ganz Besonderes ist.

Zijad Kajzetovic ist 40 Jahre alt und seit zwölf Jahren bei Hurtig & Flink beschäftigt. Der gebürtige Bosnier kam mit 29 Jahren nach Graz und war von Anfang an bei der Verteilerfirma aktiv. Jetzt wollte er sich verändern und hat zur Stadt Graz gewechselt.

In Bosnien war Zijad Büroleiter eines Netzwerkes von Umweltorganisationen, an dem rund 30 NGOs beteiligt waren. „Wir haben dort Projekte für die Schweiz und die EU betreut, Wasserqualität oder Mülltrennung waren unsere Themen.“ Geholfen haben ihm dabei nicht nur sein Fleiß und seine breit gefächerten Interessen, sondern auch seine angenehme Art und Weise, mit Menschen umzugehen.

Mit neun Jahren ist Zijad mit seinen Eltern nach Deutschland geflüchtet, um den Bosnienkrieg nicht miterleben zu müssen. Er hat in Karmenz in der Nähe von Dresden einige Jahre die Schule besucht und immer noch Kontakte zu ehemaligen Schulkollegen und Lehrern. Nach Ende des Krieges kehrten die Kajtezovics in ihre Heimat zurück, um sich dort etwas aufzubauen mit dem Geld, das die Eltern in Deutschland verdient hatten, aber auch deren Eltern hatten ja noch ihr Eigenheim.

Ende 2011 kam er nach Österreich und fing am selben Tag noch bei der Kronen Zeitung als Nachtzusteller zu arbeiten an. Anfang März 2012 wechselte er zu Hurtig & Flink. „Ich wurde sofort als Kontrolleur angestellt. Aber ich habe auch beim Verteilen mitgeholfen, wenn Not am Mann war. Ich habe die Arbeit gesehen und sie einfach gemacht.“ Vieles sei damals noch ein bisschen chaotisch verlaufen, Zijad brachte Struktur und Strategie hinein. „Ich habe mir ein gutes Team aufgebaut.“ Der Kontrolleur ging jeder Beschwerde akribisch nach, manche stellten sich auch als unberechtigt heraus. War wirklich etwas schiefgegangen, lieferte Zijad oft die Zeitungen persönlich an die Adressaten und sprach mit den Leuten und entschuldigte sich. Nach einem Jahr sprach der Geschäftsführer von Hurtig & Flink, Peter Sammer, dem das Talent und das Engagement seines Mitarbeiters längst aufgefallen war, Zijad an, ob er nicht ins Büro wechseln wolle.  Er sagt spontan zu und war dort an der Spitze tätig.

Durch Hurtig & Flink lernte Zijad auch seine Frau Djurdjica, genannt Susi, kennen. „Anfangs war sie meine Chefin bei einem Nebenjob, dadurch kamen wir immer wieder ins Gespräch. Wir mochten uns und irgendwann wurde es Liebe. 2014 haben wir geheiratet.“

Auf seiner Arbeitsstätte fühlte Zijad sich wie in einer Familie. „Ich konnte mir vorstellen, bis zu meiner Pension bei Hurtig zu bleiben, weil ich nicht nur mit dem Chef gut konnte, sondern auch mit den Kollegen.“ Aber dann, vor einigen Monaten, begann der Bosnier zu überlegen, ob er mit 40 Jahren nicht doch noch einmal etwas Neues angehen solle. „Ich habe Pläne geschmiedet und mirgedacht: Tu es, du hast noch viel Zeit, um zu lernen.“ Sein Ziel war der öffentliche Bereich, deshalb bewarb er sich im September des Vorjahres beim Jobportal der Stadt Graz. „Mitte Oktober erhielt ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Das dauerte eine Stunde und verlief sehr freundschaftlich. Man hat mir gesagt, es sieht sehr gut aus, aber es kann zwei bis drei Jahre dauern, bis etwas frei wird.“

Dann ging es Schlag auf Schlag. Mitte Jänner wollte das Personalamt der Stadt die Unterlagen von Zijad, im Februar folgte ein Gespräch mit dem neuen Abteilungsleiter. Im April kam die fixe Jobzusage. „Ich konnte es gar nicht fassen, aber man sagte, das Gespräch mit mir war sehr gelungen“.

Ein schwerer Gang stand dem Bosnier noch bevor: der zu seinem alten Chef. „Ich bat Peter Sammer um ein Gespräch. Sammer meinte nur ,sag‘s einfach‘. Ich nahm all meinen Mut zusammen und erklärte mit einem mulmigen Gefühl, ich werde leider Hurtig verlassen, habe eine Anstellung in der Stadt Graz bekommen.“ Sammer machte ihn sprachlos, weil er antwortet: „Ich gratuliere dir ehrlich, obwohl ich dich eigentlich umstimmen wollte“.

Anders die Kollegen: „Die wollten, dass ich bleibe. Man glaubt es nicht, auch Männer unter den Kontrolleuren hatten Tränen in den Augen. Letztendlich meinten sie aber, du hast jetzt einen krisensicheren Job und für den wünschen wir dir alles Gute“, freut sich Zijad. „Mir tut der Wechsel schon ein bisschen leid, denn ich hatte die Mannschaft wirklich gern und war mit Freude für sie da.“

  • Aufrufe: 261

Ich arbeite gerne mit Menschen

Brigadier Heinz Zöllner ist als Militärkommandant der Steiermark der längstdienende Kommandant der Einsatzorganisationen im Bundesland. Er ist territorial verantwortlich für elf Kasernen und rund 3.200 Berufssoldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete des Heeres. Dazu kommen jedes Jahr rund 3.000 Rekruten, die in der Steiermark ausgebildet werden.

Herr Brigadier, erzählen Sie uns etwas über Ihre persönliche Karriere und Ihren Werdegang, insbesondere in Bezug auf Ihre Rolle als Chef des Bundesheeres in der Steiermark.

Ich bin 1985 zur Einjährigen-Freiwilligen-Ausbildung eingerückt und wollte eigentlich nur Milizoffizier werden. Dann habe ich gesehen, dass mir der Umgang mit den Menschen gut gefällt und mich daher für zwei weitere Jahre als Unteroffizier verpflichtet und danach die Militärakademie in Wiener Neustadt absolviert. Es folgten drei Jahre als Offizier in der Steiermark in Gratkorn und zwei in Baden bei Wien. Anschließend habe ich mich dem Auswahlverfahren für den Generalstabslehrgang gestellt und habe es geschafft – was nur acht Prozent der Kandidaten gelingt. Der Lehrgang hat von 1997 bis 2000 gedauert, danach bin ich in die Steiermark ins Militärkommando zurückgekehrt.

2007 wurde ich zum Militärkommandant für die Steiermark ernannt. Diese Arbeit ist genau auf mich zugeschnitten. Einerseits, weil ich es liebe, mit Menschen zu arbeiten, andererseits, weil ich mich gerne in der Öffentlichkeit bewege. Außerdem übernehme ich auch gerne Verantwortung, weil mir Österreich und seine Bürger, die wir ja schützen, am Herzen liegen.

 

Die Airpower in Zeltweg ist immer ein aufregendes Ereignis, das viele Menschen in der Steiermark und darüber hinaus begeistert. Können Sie uns einen Einblick geben, was die Besucher in diesem Jahr erwarten können und welche Besonderheiten die Airpower24 haben wird?

Die Airpower24 ist nicht nur die größte Veranstaltung des Bundesheeres, sondern auch der Region. Wir erwarten heuer wieder bis zu 150.000 Besucher an jedem der beiden Tage. Dieses Jahr findet sie am 6. und 7. September statt. Es wird wieder eine Airshow der Superlative. Das genaue Programm steht noch nicht im Detail fest, aber sicher ist, das alles zu sehen sein wird, was das Bundesheer zu bieten hat. Dazu kommen internationale Kunstflugstaffeln und auch historische Flugzeuge in Aktion.

Wir als Bundesheer sind zuständig für das Verkehrs- und Parkkonzept und die Sicherheit. Jeder Besucher wird an einer der 255 Kontrollstellen kontrolliert. Wir haben auch schon die unmöglichsten Gegenstände gefunden – von Messern über Schlagstöcke bis hin zu Faustfeuerwaffen. So etwas wird den Besuchern natürlich abgenommen. Also besser auf solche Utensilien zu verzichten, es lohnt sich nicht.

Die Airpower soll ja ein Familienevent sein und das ist sie auch. Die Miliz hat sich bestens bewährt, um das sicherzustellen. Heuer sind insgesamt 4.500 aktive Bundesheer-Angehörige und Milizsoldaten in Zeltweg im Einsatz. Die Milizionäre kommen diesmal aus Wien.

 

Bleiben wir bei der fliegenden Truppe. Seit dem Vorjahr werden die ersten der insgesamt 36 neuen Hubschrauber vom Typ AugustaWestland 169, die in Aigen im Ennstal stationiert sind, ausgeliefert. 2028 wird die Lieferung komplett sein. Wie wird sich diese neue Maschine auf die operativen Fähigkeiten des Bundesheeres auswirken und welche Vorteile bringt sie mit sich?

Der AW169 ist der modernste Helikopter, den es überhaupt gibt. Er ist modular einsetzbar. Das heißt, er ist für verschiedene Rollen – als Mannschaftstransporter, Lenkwaffenträger, ausgestattet mit Bordkanonen oder in einer Sanitätsversion – einsetzbar. Der Hubschrauber wird das Bundesheer in allen Bereichen unterstützen. Für die Steiermark ist der AW169 eine massive Aufwertung des Standortes Aigen, das ja als Fliegerstandort immer wieder wegen einer möglichen Schließung im Gespräch war. Das ist mit der Stationierung der neuen Helikopter endgültig vom Tisch. Es wird neue Gebäude und es wird viele zusätzliche Bedienstete geben. Außerdem zieht der neue Hubschrauber die Leute an, egal ob Piloten oder Bodencrew, weil er eben über modernste Technik verfügt. Derzeit werden unsere Trainer ausgebildet, die später dann die neuen Piloten ausbilden können – was knappe drei Jahre dauert.

Mit dem Aufbauplan 2032+ führt das Bundesheer nicht nur die Beschaffung neuer Hubschrauber durch, sondern erneuert und erweitert auch seine Infrastruktur. Könnten Sie uns einen Einblick geben, welche neuen Infrastrukturprojekte in der Steiermark geplant sind?

Investitionen wird es in allen steirischen Kasernen geben. Grundsätzlich wird die Autarkie der Standorte wieder hergestellt. Das, was wir in der Zeit des Kalten Krieges schon hatten: mit Notstromaggregaten und anderen Geräten. Jetzt werden wir wieder unabhängig bei der Energie, beim Wasser und Abwasser.

Auf der anderen Seite werden die Unterkünfte unserer Soldatinnen und Soldaten auf einen modernen Stand gebracht. Teilweise sind wir da schon so weit. Es wird maximal vier Soldaten pro Zimmer geben statt wie bisher zwölf Betten, Stockbetten werden abgeschafft.

Welche Rolle spielt die Modernisierung der Ausrüstung und Technologie der Streitkräfte, um die Verteidigung zu stärken?

Wir rüsten nicht auf, wir beheben endlich die Versäumnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte. Es gibt heute eine ganz andere Ausrüstung und Waffen als vor 30 Jahren. Oft reicht eine Umrüstung auf eine modernere Version – wie beim StG 77, dem Sturmgewehr des Bundesheeres. Die 77 steht für das Jahr, in dem die Waffe entwickelt wurde, also 1977. Seitdem wurde es drei Mal modifiziert und es ist in dieser neuen Form immer noch eines der modernsten Sturmgewehre der Welt.

Die neue Ausrüstung erfordert entsprechend qualifiziertes Personal. Welche Maßnahmen ergreift das Bundesheer, um sicherzustellen, dass genügend Soldaten für die Wartung und Bedienung des neuen Equipments zur Verfügung stehen?

Wir fahren derzeit eine riesige Personaloffensive und versuchen, neue Zielgruppen anzusprechen. Wir gehen auch „auf die Straße“, um zu rekrutieren. Da gibt es zum Beispiel den Girls Day, mit dem wir um junge Frauen werben. Da können sie sogar in der Kaserne übernachten, um einmal bei uns reinzuschnuppern und zu sehen, wie es ist Soldatin oder Soldat zu sein. Auf einer Messe kann ich ja viel versprechen, ein echtes Bild können sich die jungen Leute nur vor Ort machen.                                                                     

Wichtig ist auch die Stellung. Das ist ja der erste Kontakt der jungen Leute mit dem Bundesheer. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Deshalb müssen wir dort gut aufgestellt sein mit guter Information und sympathischen Mitarbeitern.

Was wir noch tun, ist den Anteil der sogenannten Funktionssoldaten, die nur für den Betrieb zuständig sind, zu minimieren. Wenn jemand acht Stunden am Tag nur als Schreiber eingesetzt wird, ist das im Kontext Soldat nicht sinnerfüllend. Darum sollen die Grundwehrdiener möglichst alles erleben, was wir zu bieten haben.

Ins Bundesheer eintreten darf man mit 18 Jahren – mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten sogar ein Jahr früher. Die obere Altersgrenze liegt bei 35 Jahren, aber das ist schon fast zu spät.

 

Das Bundesheer ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Steiermark. Welche beruflichen Möglichkeiten und Entwicklungschancen gibt es beim Militär?

In erster Linie kann man natürlich Soldat werden. In der Steiermark kann man an allen Waffengattungen ausgebildet werden – vom Infanteristen bis zum Eurofighter-Piloten. Es gibt aber auch viele Zivilbedienstete, und da haben wir vom Lehrling bis zum Akademiker alles bei uns. Man kann beim Bundesheer auch Lehrberufe erlernen, vom Mechatroniker bis hin zu Koch und Kellner. Hier gibt es für jeden Chancen, sich weiter zu bilden. Und was besonders wichtig ist: Es gibt bei der Bezahlung keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Es erhalten alle dieselbe Bezahlung und es gelten für alle dieselben Spielregeln. Sie können natürlich alle Funktionen erreichen.

Die Ausbildung von heute ist nicht mehr mit der von früher vergleichbar. Es ist unvorstellbar, die Soldaten so auszubilden wie vor 30 Jahren.

 

Wie sieht die Rolle des Bundesheeres aus, wenn es um die Unterstützung der Gemeinden und Behörden in Notfällen oder Katastrophensituationen geht? Können Sie uns einige Beispiele für erfolgreiche Zusammenarbeit nennen?

Eine der wesentlichen Aufgaben des Militärkommandos ist die Führung bei Assistenzeinsätzen. Da gibt es zwei Gruppen – den Sicherheitspolizeilichen-Assistenzeinsatz, den wir für das Innenministerium machen und den Einsatz zur Katastrophenhilfe. Für den Sicherheitsbereich sind wir seit 2015 mit unseren Soldatinnen und Soldaten an der Grenze zu Slowenien, sie überwachen dort 145 Kilometer Staatsgrenze und 32 offizielle Grenzübertrittsstellen gemeinsam mit der Polizei. Maximal waren dort 960 Militärangehörige im Einsatz. Das war im Herbst 2015, als bis zu 6.000 Flüchtlinge am Tag nach Österreich wollten. Jetzt sind es weniger Einsatzkräfte, weil viel weniger illegale Grenzgänger kommen. Hauptsächlich geht es uns darum, die Schlepper aus dem Verkehr zu ziehen. Die armen Menschen, die flüchten und ihr letztes Geld für die Schlepper bezahlen, sind ja die Opfer.

Die Katastropheneinsätze werden leider immer mehr. Statistisch gesehen steigt die Jahresregenmenge gar nicht, aber die Niederschläge kommen kleinräumiger und in kürzerer Zeit herunter. 120 Liter in einer Stunde kann kein Boden mehr aufnehmen. Wir schneiden verlegte Bachläufe frei oder sichern abrutschende Hänge. Das Schlimmste, was ich je gesehen habe, war in St. Lorenzen im Paltental. Dort ist eine Schlammlawine durch das ganze Dorf durchgegangen, der Schlamm ist stellenweise bis zu zwei Meter hoch gelegen.

Wir als Bundesheer kommen dann zum Einsatz, wenn es die Feuerwehr nicht mehr alleine schafft. Inzwischen ist das jedes Jahr der Fall. Ein oder zwei Mal im Jahr machen wir auch Katastrophenübungen, um noch besser zu werden. Für die Katastrophenhilfe steht ein Zug Pioniere ständig zur Verfügung. Im Ernstfall sind zuerst Erkunder in zwei Stunden vor Ort. Aufgrund ihrer Einschätzung wird dann entschieden, was vor Ort gebraucht wird. Aber in den Kasernen werden bereits LKW mit den wichtigsten Utensilien gepackt und nach der Entscheidung im Krisengebiet der Rest geladen. Es läuft alles Hand in Hand.

Bei Katastropheneinsätzen ist es übrigens auch ein Teil meiner Aufgabe, meine Leute zu bremsen. Man muss sie oft zurückhalten, damit sie nicht so lange helfen, bis sie zusammenbrechen. Die sind meist so motiviert, dass sie weitermachen wollen, bis alles erledigt ist. Aber wir müssen einsatzfähig bleiben und auch am nächsten Tag noch helfen können.

 

Was waren bisher ihre größten Herausforderungen und wichtigsten Erfolge?

Die größten Herausforderungen sind die eben angesprochenen Katastropheneinsätze, weil da immer Menschen die Leidtragenden sind. Wir hatten Fälle, da haben wir mit unseren Pionieren 16 Brücken in wenigen Tagen gebaut. Das Bundesheer ist gut für solche Einsätze geschult. Manchmal reichen für die Lösung eines Problems zwei Pioniere, zehn geschickte Soldaten und das richtige Werkzeug. Die Soldaten wissen genau, wer für welchen Handgriff verantwortlich ist und wie er angewandt wird. Sandsäcke schlichten kann jeder, aber es kommt auch darauf an, wo und wann das gebraucht wird. Und hier sind Feuerwehr und Bundesheer sehr gut koordiniert. Auch die Bezirkshauptleute und die Bürgermeister sind gut eingespielt. Denn es kommt auf die Koordination an, nur so kann nach einer Katastrophe das Chaos verhindert werden.

 

Wie hat sich die Sicherheitslage generell entwickelt?

Die Sicherheitslage hat sich in ganz Europa verändert. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat gezeigt, wie verletzlich und abhängig wir eigentlich sind. Energie ist massiv teurer geworden, das hat wesentliche Auswirkungen auf das Leben in Österreich gehabt. Jede Krise ist eine gesamtstaatliche Herausforderung. Das Bundesheer alleine kann das nicht meistern. Auch bei der Landesverteidigung müssen alle mithelfen – egal ob auf militärischer, wirtschaftlicher, ziviler oder geistiger Ebene. Wir brauchen alle vier Säulen, um Österreich bestmöglich zu schützen.

 

Heinz Zöllner privat

Heinz Zöllner ist mit Gattin Iris verheiratet und sie haben eine 13-jährige Tochter. „Meine Familie stärkt mir den Rücken. Ich nehme mir auch die Zeit für sie. Bevor ich mich für die Position als Militärkommandant beworben habe, war es meiner Familie und mir bewusst, dass das eine große zeitliche Herausforderung wird. Wir haben mit zwei Abendterminen in der Woche und jedem zweiten Wochenende gerechnet. Geworden sind es dann im ersten Jahr 230 Auswärtstermine und 40 Wochenenden. Heute habe ich eine Regel: Ich nehme nur noch an Veranstaltungen auf Landesebene teil. Dadurch kann ich mittlerweile einhalten, was ich meiner Familie anfangs versprochen habe.“

Der 57 Jahre alte Brigadier und Familienvater ist daheim für das Frühstück zuständig. „Ich stehe ja um 5:30 Uhr auf. Da habe ich dann auch das Bad für mich alleine“, schmunzelt Zöllner. „Dann koche ich mir einen Kaffee, einen Tee für meine Frau und bereite das Frühstück und Jausenbrot für meine Tochter zu.“

Grillen ist jedoch die ganz große Leidenschaft des Offiziers. Er besitzt einen Griller und extra einen Smoker. Jedes Jahr besucht er einen der Grillkurse von Fleischermeister Sepp Mosshammer. „Wir sind in der Nachbarschaft ein paar Grillfetischisten und Mosshammer organisiert immer einen extra Grillkurs nur für uns.“ Das Geld für den Kurs sei gut investiert. „Ich probiere das Gelernte natürlich sofort zuhause aus. Wenn du dann eine Nachspeise vom Apfelkuchen bis zum Pfirsich mit Brie-Käse grillst, schauen alle erst einmal etwas zweifelnd. Und dann schmeckt es ihnen und wollen mehr.“

Vier Gänge für bis zu acht Personen kommen auf den Tisch. Die Arbeit erledige er ganz allein, betont der Brigadier. Seine Frau dürfe beim Grillen maximal Hilfsdienste verrichten, wenn überhaupt. „Ich entspanne mich total bei den Vorbereitungen und beim Grillen selbst. Es wird alles von mir selbst zubereitet, das richtige Fleisch usw. ausgewählt, die Gewürzmischungen, die Grillsaucen bis zum Gemüseschneiden liegt alles in meinen Händen.“ Gegrillt wird zu jeder Jahreszeit. „Zu Weihnachten ist das bei uns mit der ganzen Großfamilie ein Fixpunkt, Steak zu genießen.“

  • Aufrufe: 706

Garsten : Von einer Justizanstalt in ein forensisch-therapeutisches Zentrum

Im Forensisch-therapeutischen Zentrum Garsten offenbart sich eine besondere Form des Strafvollzugs, die weit über die Grenzen herkömmlicher Justizanstalten hinausgeht. Der Maßnahmenvollzug, geregelt im § 21 Abs 2 des Strafgesetzbuches, zielt darauf ab, Personen, die aufgrund schwerwiegender psychischer Störungen Straftaten begangen haben, nicht nur zu verwahren, sondern auch therapeutisch zu betreuen.

Diese spezielle Einrichtung unterscheidet sich signifikant vom normalen Vollzug durch den dualen Ansatz von einer zu verbüßenden Haftstrafe und individuell angepasster Behandlung aufgrund der verhängten Maßnahme, welche selbst über die reguläre Haftzeit hinaus bestehen kann. Hier stehen nicht nur die Sicherheit und der Schutz der Gesellschaft im Vordergrund, sondern auch die Resozialisierung und Rehabilitation der Untergebrachten. Mit einer intensiven Betreuung, die von einem hochqualifizierten Team aus Justizwachebediensteten, Sozialarbeitern, Psychologen und Ärzten geleistet wird, stellt sich das Zentrum den Herausforderungen, die mit der Behandlung von schweren psychischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen einhergehen. Dieser einzigartige Ansatz spiegelt sich nicht nur in den Sicherheits- und Betreuungskonzepten, sondern auch in der intensiven Beschäftigung und den zahlreichen Rehabilitationsprogrammen wider, die auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung der Untergebrachten in die Gesellschaft abzielen.

 

Herr Major Wiesner, was ist der Unterschied zwischen Normal und Maßnahme Vollzug?

Der Maßnahmenvollzug ist im § 21 Strafgesetzbuch definiert. Der wesentliche Unterschied in unserem Bereich ist, dass die Insassen zusätzlich zu einer zeitlichen Freiheitsstrafe auch in die Maßnahme verurteilt werden. D.H. auch wenn die zeitliche Freiheitsstrafe verbüßt ist, kann es sein, dass sie auf Grund der Gefährlichkeit noch nicht entlassen werden können, weil sie die Maßnahme haben.

Hier spricht man nicht von Häftlingen, sondern von Untergebrachten. Haben diese Täter unter ihrer Krankheit die Tat begangen?

Ja. Bei uns hat jeder Untergebrachte eine Persönlichkeitsstörung bzw. psychische Störung. Sie waren aber bei der Tat zurechnungsfähig (§ 21 Abs2 StGB). Im Unterschied zu Asten dort sind die Zurechnungsunfähigen untergebracht (§ 21 Abs1 StGB).

 

Sind solche Menschen besonders gefährlich und muss man annehmen, dass sie wieder straffällig werden?

Ein Grund für die Verhängung der Maßnahme ist, dass man annimmt, dass die Rückfallwahrscheinlichkeit sehr hoch ist. Deshalb ist unser Auftrag, diese so weit zu senken, dass die Untergebrachten bedingt entlassen werden können.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des Zentrums und externen Fachleuten wie Psychologen, Sozialarbeitern und Ärzten aus?

Diese ist auf jeden Fall gegeben. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein sehr wichtiger Aspekt im Maßnahmenvollzug und wird auch gelebt.

 

Welche Herausforderungen stellen sich Ihnen in der Arbeit mit den Untergebrachten, die möglicherweise eine Vergangenheit voll von Gewalt oder schweren psychischen Probleme haben?

Das Thema ist allgemein im Strafvollzug gegenwärtig. Es verlangt zum Teil schon viel Resilienz unserer Bediensteten. Daher ist auch nicht jeder Mensch geeignet, um in diesem Job zu arbeiten.

 

Wie sieht das Sicherheitskonzept aus, und wie wird sichergestellt, dass die Untergebrachten sowie das Personal geschützt sind?

Straffe Struktur, Schulungen, Trainings und Übungen für das Personal. Schlussendlich auch ein guter und humaner Umgang mit den Insassen.

 

Welche Rolle spielt die Familie der Untergebrachten während ihrer Zeit im Zentrum? Gibt es Programme oder Möglichkeiten für den Kontakt oder die Unterstützung von Familienmitgliedern?

Besuch im Haus, Briefe, Telefonate, Videotelefonie und auch Vollzugslockerung nach außen. Familiäre Bindungen aufrecht zu erhalten ist ein sehr wichtiges Thema.

 

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Straftätern in einem forensisch-therapeutischen Kontext von herkömmlichen Gefängnissen?

Die Betreuungsintensität ist einfach intensiver.

 

Gibt es besondere Programme oder Initiativen innerhalb der Einrichtung, die darauf abzielen, die Reintegration der Insassen in die Gesellschaft zu erleichtern?

Ja. Es gibt Freizeitgruppen und Kurse, zum Beispiel einen „Handyführerschein“ für Untergebrachte, welche schon nach draußen gehen.

 

Sind Sie der größte Arbeitgeber im Bezirk?

Im Bezirk sicher einer der Größeren. Jedoch ist Steyr direkt neben uns und Steyr ist ein sehr starker industrieller Standort. (BMW, ehemals MAN, SKF...)

  • Aufrufe: 173

Sigi und Eberhart sind zwei schweinische Coach

Auf die Therapie Jugendlicher und junger Erwachsener hat sich Psychotherapeut Christopher Kozmuth spezialisiert. Er geht die Probleme seiner Patienten systemisch an. Derzeit helfen ihm dabei zwei Mini-Schweine, mit denen er Patienten erreichen will, die sich in sich selbst zurückgezogen haben.

Kozmuth hat Sozialwissenschaften und Psychotherapie studiert. „Es war ein langer Weg“, schildert der 30-Jährige. Sieben Jahre hat er für seine Ausbildung aufgewendet. Nach dem Studium war der Tierliebhaber in der Arbeitslosenberatung tätig. Danach war er in der Industrie im Human-Ressources-Management tätig. In dieser Funktion arbeitet er auch heute noch an der Technischen Universität Graz. Außerdem betreibt der Psychotherapeut in Seiersberg eine Praxis.

„Wir decken Körper, Geist und Seele ab, ich verfolge einen systemischen Ansatz.“ In seiner Praxis arbeiten auch ein Heilmasseur, eine klinische Psychologin oder auch eine psychosomatische Ärztin. Neben den therapeutischen Methoden werden auch Shiatsu, Persönlichkeitscoaching und Kurse für Atemtechniken angeboten. Bei den letzteren setzt der Therapeut unter anderem Erkenntnisse aus dem Apnoetauchen – also dem Tauchen ohne Pressluftflaschen – ein.

Seit kurzem gehören auch zwei Mini-Schweine Eberhard und Sigi zum Team. Mit Tieren zu arbeiten habe ihn schon immer interessiert, erzählt Christopher Kozmuth. „Sie geben Ruhe, Energie und Kraft. Und vor allem spiegeln sie dich.“ Was damit gemeint ist, erklärt der Therapeut am Beispiel von Pferden: „Wenn du dich einem Pferd nervös näherst, reagiert es ebenfalls mit Nervosität. Bei meinen Mini-Schweinen ist es ganz genauso. Wenn du ihnen ruhig gegenübertrittst, sind sie auch ruhig.“

Sigi und Eberhart sind zwei aufgeweckte, gutmütige und freundliche Mini-Schweine. Die beiden jungen, kastrierten Eber sind eine Kreuzung aus dem normalen Hausschwein und dem amerikanischen Hängebauchschwein. Erstmals wurde diese Art 1940 in den USA gezüchtet. Ausgewachsen bringt ein Mini-Schwein stolze 80 Kilogramm auf die Waage. Momentan befinden sich Sigi und Eberhart noch in der Pubertät und agieren deshalb manchmal durchaus frech. Zu den jungen Patienten finden sie aber schnell eine gewisse Sympathie.

Wenn Kinder nicht mehr reden, wird es gefährlich“, weiß der Therapeut aus seiner Praxis. „Dann ist es auch sehr schwierig, sie psychotherapeutisch zu behandeln, weil man kaum Verbindung zu den Kindern aufbauen kann. Sie haben sich in sich selbst zurückgezogen und sollen sie dann einem fremden Psychodoktor erzählen, wie es ihnen geht. Das ist fast nicht möglich.“ An diesem Punkt kommen Tiere ins Spiel. „Das ist ein Supermechanismus, weil man über die Tiere das Vertrauen der Kinder erringen kann. Im Kontakt mit den Schweinen beginnen die kleinen Patienten dann plötzlich zu sprechen und kommen aus ihrer Nussschale heraus.“

Sigi und Eberhart sind keine offiziellen Therapieschweine. „Ich bezeichne sie gern als Coaches“, sagt Christopher Kozmuth. Das Vertrauen der Tiere zu gewinnen, war ein längerer Prozess, erinnert sich der Psychotherapeut. „Schweine haben einen ausgeprägten Fluchtinstinkt. Anfangs haben wir sie in einem Hundekorb in die Wohnung mitgenommen, um das Vertrauen aufzubauen. Sigi und Eberhart wurden auch schnell zu Familienmitgliedern. Meine Mutter hat sogar gemeint, das sind ihre Enkelschweine (lacht).“

Im Sommer sitzt Kozmuth gerne mit seiner Freundin Julia und den Schweinen im Freien bei einer guten gesunden Jause und einen Glas Wein. Sie sind seit vielen Jahren Vegetarier. „Das hat uns auf die Idee gebracht, so etwas auch für Gäste anzubieten“, lacht der Therapeut. „Unter dem Motto ,Das saugeile Date‘ wird man bei uns ein paar Stunden oder einen Abend mit Sigi und Eberhart buchen können. Unsere Gäste erhalten einen Korb mit Obst und Gemüse sowie Brot und selbst gemachten Aufstrichen, dazu Wasser und Wein. Aber auch Sigi und Eberhard kommen nicht zu kurz, denn es gibt Gemüse für die Mini-Schweine.

Die Tiere strahlen einen gewissen ruhigen Charme aus, das kann einem Date nur guttun“. Außerdem kann man sie ja auch streicheln schmunzelt der Gastgeber. Natürlich gibt es zuvor eine kurze Aufklärung, wie man mit Sigi und Eberhard umgeht und was man besser lässt.

Beliebt sind die Rüsseltiere auch bei den Kindern vom Kindergarten nebenan in Seiersberg. „Wenn sie von den Eltern abgeholt werden, stehen die Kleinen oft in Zweierreihen am Zaun, der extra freigeschnitten wurde von Gewächsen und doppelt verzäunt ist, damit den Kinder nichts passieren kann. Sie nennen Sigi und Eberhart liebevoll ihre ,Schweinskis‘.“                www.kozmuth.at

  • Aufrufe: 604

Diese Seite verwendet Cookies zur Weiterentwicklung des Angebotes. Cookies, die für den grundlegenden Betrieb der Website verwendet werden, sind bereits festgelegt. Informationen zu den Cookies und wie man diese entfernt finden Sie in unserer Datenschutzbestimmung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk